Warnung: Internet-Betrüger versenden gefälschte E-Mails im Namen des BMF

Martin Pils
Autor: Martin Pils

Wie das Bundesministerium für Finanzen mitteilt, werden derzeit betrügerische Emails, mit dem Ziel der Erschleichung von Kreditkartendaten, im Stil des BMF versendet.

Infotech Securemailkunden sind durch die Filtersysteme vor diesem Email weitgehend geschützt.

Einige wenige solcher Emails sind in unseren Systemen eingelangt, wurden aber fast ausnahmslos als Spam klassifiziert und in Quarantäne verschoben. Bekannte Absendeadressen wurden nun zur Gänze blockiert.

Sollte Sie ein solches Mail erreichen, löschen sie es am besten sofort, klicken sie keinesfalls auf den angegebenen Link und geben sie keine Daten preis!

 

Originallink zur Presseaussendug des BMF

Wortlaut des Phishing-Mails
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Betreff: HINWEIS DER STEUERERKLÄRUNG FÜR DAS JAHR 2016

Sehr geehrte Steuerzahler,
Nach den letzten Berechnungen des jährlichen steuerlichen Ihre Tätigkeit haben wir festgestellt, dass Sie Anspruch auf eine Steuererstattung von  645.21 Euro erhalten sollen

Um Ihre Rücksendung erhalten, füllen Sie bitte das Steuerformular im Anhang zu dieser E-Mail und ermöglichen es uns 3-5 Werktage, um es zu verarbeiten.

Referenz-Nummer: 45520-831-F852-C10

Mit freundlichen Grüßen
Copyright © 2017 Bundesministerium für Finanzen

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Warnung vor zwei neuen Betrugsmails durch das Bundeskriminalamt

Michael Feldweber
Autor: Michael Feldweber

Seit 6. Februar ist sind zwei neue Betrugsschreiben im Umlauf. Via E-Mail werden Firmen angeschrieben und zur Zahlung von „Office365-Paketes“ aufgefordert. In einer weiteren kursierenden Mail wird die Bezahlung von Werbeeinträgen nach einer Kündigung verlangt. Die Polizei informiert.

Das Bundeskriminalamt verzeichnet seit dem 6. Februar zwei Wellen an betrügerischen Mails. Im einen werden die Adressaten aufgefordert eine Rechnung für das „Premium Office Package 365“ in der Höhe von 1.280 Euro zu begleichen. Die Rechnung tarnt sich mit dem kaum leserlichen Zusatz, dass es sich dabei um ein „Angebot“ handeln würde. Ein Vertrag ohne entsprechende Leistung würde somit erst nach Einzahlung des Rechnungsbetrages bestehen. Die Nachrichten werden von der Adresse info@365officedocs.com versendet.

Die zweite betrügerische Mail wird ebenfalls in Form einer Rechnung verschickt. Die Firma „Mega Medien“ mit der E-Mail-Adresse megamedienmarketing@gmail.com fordert dabei in zwei unterschiedlichen PDF´s den Zahlungsbetrag von 997 Euro. In einem PDF ist die schlicht gehaltene Rechnung enthalten, welche neben der Kostenaufstellung und dem Zahlungsbetrag dem Empfänger keinen Hinweis auf die erbrachten Leistungen zulässt. Im zweiten PDF wird die Auftragslöschung und Kündigung bestätigt, das firmenmäßig zu zeichnende Formular soll im Anschluss an eine FAX-Nummer weiter versendet werden.

Die Aussendung inkl. Abbildungen im nachstehenden Link:

C4_Newsletter_Neuerlich_personalisierte_Fake_Rechnungen_im_Umlauf

 

Quelle der Information: Originaltext des BKA Stand 07.02.2017 16:28